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Aktuelles: Corona-Massnahmen in der OKJA im Kanton Bern

Massnahmen ab 1.3.2021  

 

Die neuen Massnahmen des Bundesrats gelten vom Montag, 1. März 2021 bis voraussichtlich am 24. März 2021 (Hinweis:  Aktuell gelten im Kanton Bern keine zusätzlichen Massnahmen).

Die wichtigsten Änderungen für die OKJA in Kürze:

    

  • OKJA-Angebote für Kinder / Jugendliche bis Jahrgang 2001: Alle Arten von Angeboten sind wieder offen, ausser Feste, Tanzveranstaltungen und die Ausgabe von Speisen und Getränken. Es gibt keine Einschränkung durch eine Flächenregel, abgesehen von der definierten Höchstzahl gemäss Schutzkonzept einer Institution.
  • OKJA-Angebote für Jugendliche ab Jahrgang 2000: Alle Arten von Angeboten sind im Innenraum mit max. 5 Personen (inkl. Leitende), Sport im Aussenraum mit max. 15 Personen zulässig. Es gilt Maskentragepflicht und Einhalten des Abstands.
  • Altersdurchmischte Gruppen: Bei Angeboten mit Altersgemischten Gruppen (Jugendliche mit Jahrgangunter und über 2001) gelten die Vorgaben für Jugendliche ab Jahrgang 2000 und älter.
  • Öffentlicher Raum: Versammlungen von bis zu 15 Personen im öffentlichen Raum sind zulässig. Diese Begrenzung gilt auch für Angebote der mobilen / aufsuchenden Angebote im öffentlichen Raum.
  • Singen: Singen für und mit Kindern/Jugendlichen bis Jahrgang 2001 ist erlaubt.
  • Band- und Chorproben: Band- und Chorproben sowie Konzerte/Vorführungen ohne Publikum für Kindern/Jugendlichen bis Jahrgang 2001 sind erlaubt.
  • Sportliche Wettkämpfe: Sportliche Wettkämpfe für Kinder/Jugendliche bis Jahrgang 2001 ohne Publikum sind wieder erlaubt.
  • Homeoffice-Pflicht: Homeoffice-Pflicht (sofern möglich, bei der OKJA z.B. für Arbeiten am Computer) und verstärkter Schutz von besonders gefährdeten Mitarbeitenden. 
  • Maskenpflicht am Arbeitsplatz: Maskenpflicht am Arbeitsplatz, wenn mehr als eine Person anwesend ist.
  • Wichtig: Generell gilt es mit viel Fein- und Verantwortungsgefühl und im Austausch mit den Gemeinden eine gute Balance zwischen physischer und psychischer Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu finden. Für die Angebotsplanung stellen sich folgende Fragen: Welche Angebote sind einerseits aufgrund der aktuellen Situation für Kinder und Jugendliche besonders wichtig und andererseits, wie lassen sich diese aufgrund der geltenden Auflagen bestmöglichst umsetzen.
  • Schutzkonzept
  • Maskentragpflicht ab 12 Jahren in Innenräumen und in Aussenräumen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. 
  • Abstand- und Hygieneregeln (1.5 Meter, gründlich Händewaschen, in Armbeuge husten und niesen)
  • Contact-Tracing / Nachverfolgbarkeit
  • Besonders gefährdete Personen schützen
Der Kanton bittet die Sitzgemeinden sicherzustellen, dass die Fachstellen über ein an ihre Gegebenheiten vor Ort angepasstes Schutzkonzept verfügen, welches den Standards der Branchenkonzepte (Verband voja oder DOJ) genügt.

Schutzkonzept Verband voja (Mustervorlage), Stand: 01.03.2021 

Hinweis: Das Schutzkonzept kann von den einzelnen Fachstellen auf die kommunalen Gegebenheiten angepasst werden.

Rahmenschutzkonzept DOJ, Stand: 01.03.2021  

Hilfreiche Webseites:  BAG www.bag-coronavirus.ch und Kanton Bern www.be.ch/corona
 


Corona-Good-Practice Kanton Bern

  • ROKJA: Rätselrundgang, Rätselweg und offene Spielplätze (für gemeinsame Aktivitäten draussen / ausserhalb der Treffs)
  • SSA Kirchberg: "Quarantäne-Paket" - eine Hilfe für Kinder und Jugendliche, die für 10 Tage in Quarantäne gehen und daheim bleiben müssen. Hier geht es zum Paket und zum Heft.
  • toj Bern: "Frusttelefon" - Ein niederschwelliges Angebot des toj Bern in Ergänzung zu anderen Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche bei Frust, Sorgen und Problemen.
  • Steffisburg: Aktuelles OKJA-Unterstützungsangebot für Schülerinnen und Schüler (SuS) bei Klassenschliessungen/Isolation/Quarantäne. Hinweis: In Steffisburg arbeiten SuS mit Tablets und MS Teams. Dementsprechend benötigen die Jugendarbeitenden auch Zugriff auf dieses Programm, um die Betroffenen erreichen zu können.    
  • Angebot OKJA Informationen für Lehrpersonen und Prozessablauf
  • Jugendarbeit engagiert sich in Solidaritäts- und Generationennetzwerken: Jugendarbeit Worb: Bei «Worb hilft Worb» koordinieren und vermitteln die Mitarbeitenden der Jugendarbeit Worb die Anfragen an Freiwillige, welche die Unterstützung erbringen.  Mehr (z.B. Flyer, Kontaktmöglichkeiten) unter: www.agumweltworb.ch
  • OK-JA Langnau: In Absprache mit anderen Institutionen bietetet die OK-JA Langnau eine Plattform an, auf der Jugendliche Hilfe anbieten können, z.B. Familien mit Kindern unter die Arme greifen.
  • Kijufa Zollikofen: In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen bietet die Kijufa Unterstützung beim Einkaufen, bei Fahrdiensten etc.
  • Jugendfachstelle Belp: Solidaritätsprojekt (Vermittlung von Jugendlichen für Einkäufe), Hygieneregeln

Weitere Angebote:

Fachstelle für Kinder- und Jugendfragen Muri b. Bern
  • Fun @ Home: Wir posten zur Zeit jeden Tag eine Bastel, Spiel-, Bewegungs-, Film- oder Experiment-Idee. Die Idee wird als kurzes Video auf Instagram und Facebook publiziert. Ebenfalls wird eine schriftliche Anleitung in einen Google-Drive-Ordner geladen: https://drive.google.com/open?id=1bB0ZClg_0qFQ2ixzt13H3gsMkgXpSYfO (wurde in der lokalen Zeitung, auf der Website und in einem Infobrief abgedruckt und so veröffentlicht).
  • Daily-Tipp: Auf Instagram posten wir jeden Abend einen persönlichen Tipp von uns (OKJA-Mitarbeitende), der uns hilft, die Zeit zu Hause positiver zu überstehen.
  • Informationen: Circa einmal die Woche posten wir CoronaNews in einfacher Sprache für die Jugendlichen.
  • Sicherer Ort zu Hause: Wir machen über Instagram und Facebook immer wieder auf die Unterstützungsangebote für Jugendliche, deren Zuhause aufgrund von häuslicher Gewalt kein sicherer Ort ist, aufmerksam.
  • Wochen-Challenge: Es gibt jede Woche über Instagram und Facebook eine Wochen-Challenge, bei der die Kinder durch Einsenden von Fotos mitmachen können.
  • Aufsuchende Jugendarbeit: Es "hütet" immer ein/e Mitarbeiter*in die Fachstelle und macht um 17:00 Uhr eine kurze Runde über die Schulhöfe der Gemeinde, um mit Jugendlichen, die sich draussen aufhalten, einen kurzen Austausch zu pflegen. Dies natürlich gemäss den Regeln des BAG. Ebenfalls kommunizieren wir diese Regeln den Jugendlichen und machen sie auf allfällige Verstösse aufmerksam.
  • Spielverleih: Wir verleihen unsere Indoor-Spiele. Dieser Spielverleih funktioniert ebenfalls den Regeln des BAG entsprechend. Über den Google-Drive-Ordner ist ersichtlich, welche Spiele verfügbar sind.
  • Modi*arbeit: Wir betreiben durch den Tag ein Sorgentelefon, stellen einmal die Woche zu Treffzeiten ein Video online, in dem eine Jugendarbeiterin etwas vorzeigt (dies kann alles Mögliche beinhalten, z.B Basteln, Backen, Sport etc.). Ebenfalls haben wir über die Modi*treff-Website eine Art Forum eingerichtet, in dem die Mädchen* (anonym) allfällige Fragen stellen können. Diese können sowohl von anderen Mädchen* (anonym) als auch von uns beantwortet werden.
  • Yoga mit Kindern: Eine Yogalehrerin macht Videos, wie Eltern mit ihren Kindern zusammen Yoga machen können – zur Entspannung der gesamten Familie. Die Videos werden über Instagram, Facebook und unsere Website veröffentlicht.
Kinder und Jugendfachstelle Aaretal
Aufsuchende Arbeit im digitalen Raum:
  • Direktes Anschreiben der Jugendlichen, die man bereits gut kennt; nachfragen, wie sie mit der Situation zurecht kommen.
  • Stroryfragen werden gestellt und in einem Chat auf die Antworten der Jugendlichen reagiert.
  • Auf dem Instagramaccount der OKJA werden gezielte Fragen zum Wohlbefinden der Jugendlichen gestellt; durch die Antworten ergibt sich mitunter ein Gespräch via Privatnachricht.
  • Auf auffällige Posts der Jugendlichen wird reagiert, indem sie direkt darauf angesprochen / angeschrieben werden.
  • Den Jugendlichen wird immer wieder angeboten, via WhatsApp, Instagram, Snapchat, Jugendapp, Telefon oder SMS mit den Jugendarbeitenden in Kontakt zu treten.

Good Practice (Schweiz / Ausland):